Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

 

Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als „gewalttätig“, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid – bei uns selbst oder bei anderen. Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen automatischen Reaktionen werden bewusste Antworten. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, durch die wir lernen können, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und in Balance mit uns selbst und anderen zu leben.

 

In den Seminaren auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation lernen Sie

  • Gedankenmuster aufzulösen, die zu Ärger, Depression und Gewalt führen
  • potenzielle Konflikte in friedliche Gespräche umzuwandeln
  • offen seine Meinung zu sagen, ohne Abwehr oder Feindseligkeit zu erwecken
  • mehr Achtsamkeit und Tiefe in Beziehungen zu entwickeln
  • über Empathie zu motivieren, statt über Angst, Schuldgefühle oder Scham

1961 promovierte Rosenberg als klinischer Psychologe an der Universität in Wisconsin und agierte als Mediator und Kommunikationstrainer in Schulen und anderen Einrichtungen. Er entwickelte - inspiriert u.a. durch die Ideen von Carl Rogers und Mahatma Gandhi - die Gewaltfreie Kommunikation und vermittelte sie seit Beginn der 70er Jahre an Eltern, Pädagogen, Ausbilder, Polizisten, Geistliche, Manager, medizinisches und psychologisches Fachpersonal, Anwälte, Gefangene, politische Führer etc. in verschiedensten Ländern. 1984 gründete er das Center for Nonviolent Communication (CNVC).

Marshall B. Rosenberg (1934-2015)

 

wurde in Canton, Ohio, geboren, wuchs in Detroit auf, wo er als Kind Zeuge von Rassenunruhen wurde. Diese Erfahrung und andere frühe Erfahrungen mit Gewalt beschreibt er später als Anlässe, sich fortan intensiver mit folgenden Fragen zu beschäftigen: "Was geschieht genau, wenn wir die Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur verlieren und uns schließlich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und umgekehrt, was macht es manchen Menschen möglich, selbst unter den schwierigsten Bedingungen mit ihrem einfühlsamen Wesen in Kontakt zu bleiben?"

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