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Marshall Rosenberg (1934-2015) wurde in Canton, Ohio, geboren, wuchs in Detroit auf, wo er als Kind Zeuge von Rassenunruhen wurde. Diese Erfahrung und andere frühe Erfahrungen mit Gewalt beschreibt er später als Anlässe, sich fortan intensiver mit folgenden Fragen zu beschäftigen: "Was geschieht genau, wenn wir die Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur verlieren und uns schließlich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und umgekehrt, was macht es manchen Menschen möglich, selbst unter den schwierigsten Bedingungen mit ihrem einfühlsamen Wesen in Kontakt zu bleiben?" 1961 promovierte Rosenberg als klinischer Psychologe an der Universität in Wisconsin und agierte als Mediator und Kommunikationstrainer in Schulen und anderen Einrichtungen. Er entwickelte - inspiriert u.a. durch die Ideen von Carl Rogers und Mahatma Gandhi - die Gewaltfreie Kommunikation und vermittelte sie seit Beginn der 70er Jahre an Eltern, Pädagogen, Ausbilder, Polizisten, Geistliche, Manager, medizinisches und psychologisches Fachpersonal, Anwälte, Gefangene, politische Führer etc. in verschiedensten Ländern. 1984 gründete er das Center for Nonviolent Communication (CNVC).